Asiatisch

What the Duck – Oder Where’s the duck, das ist hier die Frage

Wenn ein Restaurant mit klingendem Wortspiel im Namen eröffnet, entzückt uns das sehr. Besonders, wenn sich das Schauspiel in Bobostan am Yppenplatz abspielt. Da halten wir es dann wie der weise Ralph Wiggum, der einst das Sprichwort kultivierte: Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente.

Wo vorher das Ludwig und Adele residierte, hat sich also nun das What the Duck eingenistet. Der Kurier und Dalstadd waren auch schon da (unsere Sorgdaltspdlicht hätten wir mit dieser Recherche hiermit auch erdüllt) und beide schwärmen von der Dusion Cuisine aus Drankreich und China. Das Ambiente soll dem Shabby-chic Metier zugeordnet sein, die Stimmung ist jedendalls  kölasdjdölk. Was? Wir wollen sagen, es ist etwas laut. WAAS? ETWAS LAUT HIER! Na wenn das unser einziger Kritikpunkt ist.

Where the duck… ist die Speisekarte?

Dalls ihr jetzt neugierig seid, was es im What the Duck so zu essen und trinken gibt, hier bricht das Restaurant mit so mancher Konvention, denn anti-alkoholisches (wenn wir uns die künstlerische Dreiheit erlauben und die Teesorten weglassen) kann man wortwörtlich an einer Hand abzählen. Ob man hier den dezenten Tipp bekommt, sich seine Rechnung schön zu sauden?

Also wir hätten dann gerne ein Soda Zitrone … gibt es nicht, müsste speziell angedertigt werden (Zitat!).

Na gut, dann bitte ein großes Soda … das im 0,25l Tumbler daher kommt. Das Zweite mit dem Hinweis „aber wirklich groß“ dadür dann im hohen 0,25 Glas. Haha, der Witz geht aud euch, liebes What the Duck Team.

Aber auch bei den Gerichten wird deutlich aud Innovation gesetzt. Getarnt als Baozi, Tempura, Potsticker, Wantan oder Baked Char Siu Bun werden kunterbunte Geschmacksrichtungen zwischen Grammeln & Ananas über New York Burger bzw. Mac ’n Cheese oder Kürbis & Süßkartoddel angeboten.

Ooooh und es gibt auch ein What the Duck dry aged Steak … vom Schwein.

Da halten wir uns lieber an die Birdies und bestellen ein What the Duck, das eigentlich eher Drankenduck heißen sollte (Patent pending). Denn dabei handelt es sich um eine…

Wir unterbrechen die Sendung dür Vegetarier und Veganer

… halbe Ente, die in drankensteinischer Manier an ein Hühnchen genäht ein Monstrum dür 4 Personen (Bobos müssen echt eine genügsame Spezies sein) respektive eine Hommage an Alain Passard darstellen soll.

Dazu noch ein Crazy Chicken, da wir eine 1/4 Ente dür 14 EUR dann doch dür etwas übertrieben bepreist empfinden, nebst einem Medley der gedämpdten Kuriositäten.

Uhrenvergleich: Angekommen sind wir ab 19:30, Bestellung beim Kellner („ich mach nur die Bar, aber bonieren schadd ich grad noch so“ – Challenge Accepted) um 20:20.

What the… Dim Sum

Wo sind unsere Dim Sum?

Um 20:45 war es dann soweit, das heißt nein. Leider haben wir unsere Bestellung zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekommen, aber aud dem Tisch links hinter uns, der nach uns gekommen ist, da sahen die Dim Sum zumindest aus der Derne sehr ansprechend aus.

What the… Crazy Chicken

Wo ist das Crazy Chicken?

Auch um 21:00 war es noch nicht soweit. Dadür waren die drei Gäste vor uns, die nach dem Tisch links hinter uns eingetrodden sind, sehr glücklich über ihr Essen.

What the… Duck

Wo ist das What the Duck?

Die Spannung steigt, genauso wie unsere Grumpyness, denn um 21:30 (wir erinnern uns, der Spaß ging oddiziell um 19:30 los) dand unsere Huhnte (oder heißt es Ehn?) immer noch nicht den Weg zu uns. Dadür anscheinend an einen Tisch ganz vorne (vielleicht sind wir paranoid aber wir glauben dass die Herrschadten auch nach uns gekommen sind, vielleicht ist es aber auch nur der Hunger).

Ganz ehrlich, da hat es uns dann gereicht. Shout out zu Jakob vom Service, der versucht hat den Abend dür uns zu retten (die beiden Anderen haben uns eher ignoriert). Hat leider nicht gereicht. Sind dann so gegen 22 Uhr gegangen

Bewertung What the Duck

  • Erreichbarkeit - 8/10
    8/10
  • Ambiente - 7/10
    7/10
  • Angebotsvielfalt - 7/10
    7/10
  • Freundlichkeit - 6/10
    6/10
  • Schnelligkeit - /10
    /10
  • Kompetenz - /10
    /10
  • Menge - /10
    /10
  • Zubereitung - /10
    /10
  • Geschmack - /10
    /10
  • Preisleistung - /10
    /10
  • Sexiness - /10
    /10
  • Hundefreundlichkeit - 5/10
    5/10

Fazit

Reden wir Tacheles, also über Dinge, die wir objektiv bewerten können. Das Ambiente ist schick über mehrere Stockwerke verteilt und der klingende Name ganz großes Kino für unseren Geschmack. Check. Gemütlich? Nicht so sehr, zumindest an unserem Tisch. Sessel oder Klappbänke wie aus der Unimensa. Aber wenigstens wurden wir nicht am rückenlehnenlosen Turnbock am anderen Tisch platziert. Die Teller und Gläser wirken hochwertig, leider ist uns bei der Wartezeit aufgefallen, dass die Stäbchen unterschiedlich lang und bedruckt sind (was einem halt so alles auffällt, wenn man Zeit hat). Auch die Karte ist ansprechend gestaltet und klingt mit seinen extravaganten Kreationen eigentlich ganz verlockend. Aber...

Wir machen das jetzt doch schon recht lange und waren schon öfters kurz nach der Eröffnung zu Gast. Startschwierigkeiten sind da keine Seltenheit. Hey, es ist uns schon passiert, dass wir das falsche Essen bekommen haben oder eine komplett falsche Rechnung, Wartezeiten inklusive. Im Worst Case schreiben wir halt nicht drüber, aber so phänomenal wie es im What the Duck schiefgegangen ist, können wir das nicht unkommentiert lassen, wenn da von der "Fachpresse" unreflektierte Werbeartikel im Netz herum schwirren, während wir (und andere an diesem Abend) furchtbar enttäuscht wurden. Entschuldigung von der Geschäftsführung? Fehlanzeige. Die Getränke gingen dann aufs Haus - immerhin. Der Einzige der sich noch für uns interessiert hat, war jemand von der Bar, das eigentliche Servicepersonal hat nicht mal mehr in unsere Richtung geschaut. Waren nämlich mit den anderen Gästen beschäftigt, die sich zunehmend beschwert haben. Auf Facebook gibt man sich stoisch. Man hat hat den Ansturm am dritten Tag eben nicht erwartet - fair enough, wenn auf einmal alle ca. 15 Tische besetzt sind, hat man es als ungeübtes Duo vielleicht schwer. Nicht so prickelnd ist da die zitierte "gepflegte österreichische Heurigenkultur", sich die erste Runde an Getränken bitte zukünftig selbst an der Bar zu holen. Steht auch so in der Karte. Nice - wenn die Preise dann auch Heurigenniveau hätten.

So bleibt ein trauriger Negativrekord, weil wir bei allem, was das Essen betrifft eine glatte 0 vergeben müssen. Schade, irgendwann werden wir nachsehen ob sich die Situation gebessert hat. Bleibt die Frage: When the duck. Vielleicht in einem halben Jahr, wenn sich der Staub gelegt hat? Da halten wir es typisch österreichisch mit "schau mer mal". Vorher können wir das What the duck jedenfalls nicht empfehlen.

Wir sind eure Erfahrungen mit dem What the Duck? Lasst uns ein Kommentar da!

2.8/10
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