Spare Ribs

Ribs of Vienna – warum liegt hier Brot?

Jetzt hat das Strandcafe schon so lange zu, dass es bei uns schon zu Spare-Ribs Entzugserscheinungen kommt. Höchste Zeit also, sich nach Alternativen umzusehen. Und wenn ein Lokal wie das Ribs of Vienna schon damit wirbt, die besten Ribs der Stadt zu haben, dann müssen wir diese These natürlich überprüfen.

Wer sich im ersten Bezirk nicht auskennt, dem können wir Google Maps ans Herz legen – denn das Lokal scheint schwieriger zu finden (und leichter zu übersehen) als so mancher Keller in Niederösterreich. Einzig ein kleines Schild und ein Aufsteller weisen auf die Existenz des Ribs of Vienna hin. Ach ja – und die Massen asiatischer Touristen, die sich aufgrund des dichten Gewusels am Eingang bestimmt rasch heimisch fühlen. Endlich bei unserem Tisch angekommen (gaaaaanz hinten im Keller – hier gibts übrigens kein Handy Netz, dafür aber W-Lan) waren wir dann beim ersten Blick in die Karte ein bisschen überfordert. Nicht weniger als 20 (!) verschiedene Arten von Spare Ribs finden wir hier. Das nennen wir mal Auswahl.

In kleinerer Runde angetreten entschieden wir uns für die als Topseller angepriesenen Ribs of Vienna (klassische Ribs mit Brot – wtf?), die Onion Ribs (damit das Date danach auch was davon hat) und einmal die großen gemischten Ribs (3 Varianten nach Wahl – konkret Volcano, Provence und Asia). Und weil immer jemand aus der Reihe tanzt, darf es auch noch ein Wiener Schnitzel (vom wahrscheinlich nicht so glücklichen Schweinderl) sein. Nicht zu vergessen als Vorspeise (lt. Karte homemade) Onion Rings.

Homemade? Homemade!

Onion Rings - Ribs of Vienna
Onion Rings – Ribs of Vienna
Onion Rings - Ribs of Vienna
Onion Rings – Ribs of Vienna

Für den fairen Preis von € 4,60 gibts eine ordentliche Vorspeisenportion – wahrlich hausgemachter – Ziebelringe an gar nicht mal so hausgemachter Cocktailsauce. Haben wir aufgrund der hohen Touridichte anfangs noch daran gezweifelt ordentliche Qualität auf den Teller zu bekommen – schon hier kann das Ribs of Vienna erste Pluspunkte sammeln. Einzig die Cocktailsauce passt vermeintlich nicht ganz so gut zu den Rings – hier hätten wir lieber eine ordentliche Knoblauchsauce gehabt. Hat aber nach anfänglichem Naserümpfen trotzdem ganz gut geschmeckt.

Ribs? Ribs!

Nach geraumer Wartezeit fanden dann auch die Hauptakteure des Abends den Weg zu den hungrigen Testern. Beginnen wir mit den klassischen Ribs of Vienna (serviert mit Brot – wtf?):

Ribs of Vienna
Ribs of Vienna
Ribs of Vienna
Ribs of Vienna

1m Rippchen, wenn gebeizt dann unauffällig für € 14,90. Ein fairer Preis für ein Innenstadtlokal – warum aber zu dieser Variante (zuvor gekühltes?) Brot anstelle von Bratkartoffeln serviert wird, das können wir uns nicht erklären. Solltet ihr euch für die Ribs of Vienna entscheiden, ordert einfach eine Portion Kartoffeln extra. Die Rippchen ansich waren dann durchaus schmackhaft und sehr bissfest (was wir mögen!). Keine Spur von „mimimi ich mag das Fleisch nur anschauen und es soll vom Knochen fallen“ – im Ribs of Vienna erlebt man ihn noch, den ehrlichen Kampf Mann gegen Rippchen.

Spare Ribs Mix - Ribs of Vienna
Spare Ribs Mix – Ribs of Vienna
Spare Ribs Mix - Ribs of Vienna
Spare Ribs Mix – Ribs of Vienna

In Punkto Fleischkonsistenz war der Spare Ribs Mix den Ribs of Vienna ebenbürtig – auch hier wurden (geschätzt) 1m Ribs serviert, diesmal sogar mit Bratkartoffeln die sich aber gut unter den Fleischmassen versteckten (ja – das soll heißen es könnten ruhig ein paar Kartoffeln mehr sein!). Während die Ribs of Vienna noch „normal“ schmeckten – überzeugten uns die Asia, Vulcano und Provence Ribs durchwegs. Vor allem die Asia Ribs (Hauptbestandteil des Rubs: Knoblauch) fanden wir super, die Vulcano Ribs waren dann so ordentlich scharf (jedoch mit etwas „eigenem“ Beigeschmack), dass wir bei den Provence Ribs nicht mehr allzuviel schmecken konnten ;)

Onion Ribs - Ribs of Vienna
Onion Ribs – Ribs of Vienna
Onion Ribs - Ribs of Vienna
Onion Ribs – Ribs of Vienna

Unsere heimlichen Sieger des Abend waren die Onion Ribs – zumindest vom Geschmack. Die Portionsgröße fiel leider ein wenig kleiner aus als bei den anderen beiden Varianten, dafür aber auch mit €13,90 der Preis. Auch die Onion Ribs waren herrlich Bissfest, die Bratkartoffeln verdienten das Prädikat „Homemade“  – klare Empfehlung unsererseits an dieser Stelle.

Und das Schnitzerl?

Schnitzerl - Ribs of Vienna
Schnitzerl – Ribs of Vienna

Für €10,90 gibts durchaus eine ordentliche Portion Schnitzerl – und das ganze auch in ordentlicher Qualität. Nicht herausragend, aber dafür durchaus fehlerfrei.

Bewertung Ribs of Vienna

  • Erreichbarkeit - 8/10
    8/10
  • Ambiente - 7/10
    7/10
  • Angebotsvielfalt - 9/10
    9/10
  • Freundlichkeit - 7/10
    7/10
  • Schnelligkeit - 6/10
    6/10
  • Kompetenz - 6/10
    6/10
  • Menge - 8/10
    8/10
  • Zubereitung - 8/10
    8/10
  • Geschmack - 8/10
    8/10
  • Preisleistung - 8/10
    8/10
  • Sexiness - 7/10
    7/10
  • Hundefreundlichkeit - 5/10
    5/10

Fazit

Zugegeben - ein bisschen Tourilokal ist das Ribs of Vienna schon. In Punkto Service und Location kann es uns nicht vollkommen überzeugen, dafür aber mit ordentlicher Qualität und Kreativität beim Essen und fairer Preis/Leistung. Wer den Weg in die tiefen der Wiener Innnenstadt nicht auf sich nehmen möchte - der kann sich die Ribs übrigens dann auch bequem nach Hause liefern lassen. Foodora sei Dank!

7.3/10
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