Do it yourself Steak

Hofer Wagyu – Erstklassige Steaks beim Diskonter

Da haben wir geschaut, als uns ein Arbeitskollege darüber informierte: Beim Hofer gibt es jetzt eine Wagyu Aktion. Hüfte, Ribeye und Rumpsteak stehen zur Auswahl. Wir konnten uns nicht entscheiden und haben alle 3 Sorten ausprobiert.

Die Grillsaison ist im vollen Gange. Kein Wunder also, dass auch Hofer sein Grillsortiment dementsprechend hochrüstet. Passend zur EM bietet Hofer daher neben einer Reihe von Snacks zur Zeit auch Wagyu Steaks an.

Hofer Wagyu
Hofer Wagyu

Der Preis erscheint zunächst nicht sehr „diskontisch“. Von links nach Rechts: 35 EUR für das Rumpsteak, 26 EUR für das Ribeye und 8 EUR für das Hüftsteak. Das lässt einen schon mal schlucken, und zwar nicht, weil das Wasser im Mund zusammen läuft. Nein, soweit sind wir noch nicht, denn zu diesem Zeitpunkt haben wir gerade erst die Kohle für den Grill angeheizt.

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Hofer Wagyu Rumpsteak

Eigentlich sind wir ja die totalen Anfänger in der Zubereitung von Steaks. Wir sind einfach zu verwöhnt davon, sie uns anderswo zubereiten zu lassen. Aber seit dem Stelldichein mit den Jungs vom Gentlemen Steak Club Vienna sind wir an dieser Front etwas mutiger geworden. Denn: wir haben uns so ein schickes ultramodernes Fleischthermometer besorgt, wir grillen also streng wissenschaftlich entlang der inneren Temperatur (Anleitung findet ihr hier) und schließen daraus auf den Garzustand.

Gesagt getan haben wir einmal mit dem Rumpsteak begonnen, bei dem sich sofort einstellenden wunderbaren Grillaroma haben wir alle Vorsicht (wir experimentieren hier gerade mit 69 EUR Einsatz) über Bord geworfen und nach dem berühmten YOLO Prinzip einfach mal alles auf den Grill geschmissen.

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Hofer Wagyu auf dem Grillprüfstand

Auf beiden Seiten nach Augenmaß angebraten und dann an den Rand gelegt, wo wir das Fleisch mit dem Thermometer gepiekst haben, um die Temperatur beobachten zu können. Dazu muss man sagen, die Cuts von Hofer sind nur etwa 2 Finger dick, wodurch wir fast sofort den gewünschten Garzustand (medium/mediumrare) erziehlt haben. Hier hätten wir einen Verbesserungsvorschlag: bitte 3 Finger dicke Cuts, da kann man den Garzustand besser steuern.

Vom Ergebnis waren wir in Punkto Zubereitung zufrieden. Gewünschter Garpunkt erreicht, was will man mehr? Ach ja, da war noch der Geschmack.

Hofer Wagyu Mediumrare
Hofer Wagyu Mediumrare
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Hofer Wagyu mediumrare

Geschmacklich kann vor allem das Ribeye zeigen, dass es vom Wagyu stammt. Wunderbar saftig, zart und dank dem Grill mit einer einzigartigen Note, wie man sie niemals aus der Pfanne erreicht. Auch das Rumpsteak war vortrefflich, obwohl wir zugeben, dass uns das eine Spur günstigere Ribeye besser gemundet hat. Auch das Hüftsteak war tadellos und anders als die Pendants von anderen Rindersorten nicht so „fasrig“ sondern viel zarter, allerdings nichts, was man geschmacklich mit einem normalen Filetsteak nicht auch erreichen könnte. So bietet das Hüftsteak eine wunderbare Chance, sich für wenig von der Qualität eines Wagyus überzeugen zu können. Idealerweise in einer Vergleichsverkostung mit einem normalen Hüftsteak. Satt wird man davon allerdings nicht. Da empfehlen wir ein Ribeye oder Rumpsteak vom Wagyu. Und wenn das nicht  reicht, könnt ihr euch so wie wir noch ein paar Cevapcici auf den Grill schmeißen.

Fazit: Wagyuliebhaber können die großen Varianten ohne Sorge probieren, das Hüftsteak ist eher was für Einsteiger, die sich noch nicht so recht drüber trauen aber dennoch die Faszination erleben wollen.

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