Burger Do it yourself

Bun intended – das perfekte Brioche Burger Bun

Neben dem Fleisch, zählt das Bun zu den wichtigsten Komponenten eines Burgers. Gutes Fleisch kann zwar viel retten - ist das Bun aber nicht passend wird es schwer den perfekten Burger zu kreieren. Dementsprechend haben wir es uns zum Ziel gesetzt, dem Rezept für das perfekte Burger Bun auf die Spur zu kommen.

Eigentlich sollte es ja keine Hexerei sein, ein fluffiges Brioche Bun herzustellen. Abgesehen von ausreichend Zeit, braucht ihr dafür auch gar nicht so viele Zutaten wie ihr vielleicht denkt! Konkret (für 6-8 Burger Buns):

200ml warmes Wasser
einen Schuß warme Milch 
1/2 Packerl frischen Germ (=Hefe)
3 Esslöffel Zucker
2 Eier (warm – nicht direkt aus dem Kühlschrank)
ca. 500g Mehl (Typ W700) 
90g Butter
2 Teelöffel Salz

Zutaten – das perfekte Bun
1 Zuerst vermischt ihr das warme Wasser (nicht heiß!) mit der Milch und dem Zucker. Im Anschluss bröckelt ihr den Germ in kleinen Stücken hinein und rührt das ganze mit einer Gabel um bis sich die Stückchen aufgelöst haben. Anschließend zur Seite stellen und für 15min ziehen lassen.

Wasser/Milch/Germ – das perfekte Bun
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In der Zwischenzeit könnt ihr eins der beiden Eier schaumig schlagen (so wie man Eiweiß steif schlägt – nur eben auch mit Eigelb) und zur Seite stellen.

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Als nächstes gebt ihr Butter für ca. 30 Sekunden in die Mikrowelle damit sie schön flüssig wird und vermischt die flüssige Butter dann mit dem Mehl und dem Salz. Am besten rührt ihr die Butter mit den Händen ein, bis im Mehl Stückchen entstehen. 

Zutaten – das perfekte Bun
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Als nächstes hebt ihr die Wasser/Milch/Germ Mischung und das schaumige Ei mit einem Kochlöffel unter das Mehl

An dieser Stelle habt ihr zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr seid technikaffin (bzw. eine faule Sau) und besitzt eine Küchenmaschine mit Knethaken
  2. Ihr steht euren Mann und knetet das ganze von Hand

Wir geben´s zu, wir haben uns für die „faule Sau“ Variante entschieden und den Teig für 15min in die Küchenmaschine gegeben (aber Kneten geht genauso gut, macht nur die größere Sauerei in der Küche, die eure bessere Hälfte dann begleitet von lauten Schimpftiraden beseitigen muss).

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Nachdem der Teig dann schön glänzt, deckt ihr ihn am besten mit einem nassen Küchentuch ab (nur aufpassen das die bessere Hälfe den dann nicht in die Finger bekommt – ihr wollt doch nicht mit einem nassen Fetzen aus der Wohnung gejagt werden) und stellt die Schüssel mit dem Teig für eine Stunde an einen Warmen Ort (z.B. ans Fenster in die Sonne oder ins Rohr bei ca. 30 Grad).

Ist das erledigt, gönnt ihr euch gemütlich ein Bier (oder einen Gin Tonic – je nach Wunsch) und ruht euch fürs erste auf dem bereits erreichten aus.

Der Teig nach 1h ruhen – das perfekte Bun
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Jetzt muss aber wieder gearbeitet werden. Verteilt ein bisschen Mehl auf die Küchenplatte und bedeckt auch eure Handflächen mit Mehl. Dann wiegt ihr Portionen (je nach Belieben) von 100-150 Gramm vom Teig ab und formt daraus schöne Kugeln. Spätestens jetzt bereut ihr es, wenn ihr kein Mehl auf den Handflächen hattet. Klebt wie sau – oder? Diese Kugeln verteilt ihr dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech (oder Perfektionisten wie wir, in Burgerringen mit mindestens 10cm Durchmesser) und drückt sie gleichmäßig flach. 

An dieser Stelle kommt das nächste Bier (oder auch gerne noch ein Gin Tonic) – der Teig sollte nämlich wieder mit einem feuchten Tuch abgedeckt für eine Stunde ruhen.

Vor dem Backen, aber nach dem ruhen – das perfekte Bun
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Bevor die Buns jetzt in den (auf ca. 180 (Heißluft) – 200 Grad (Ober/Unterhitze)) vorgeheizten Ofen kommen, bestreicht ihr die Oberfläche noch mit dem verquirlten 2ten Ei damit die Burger Buns auch schön goldbraun werden. Zum Schluss, könnt ihr nach Lust und Laune „garnieren“ – in diesem Fall haben wir uns für schwarzen Sesam entschieden. 

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Jetzt heißt es die Buns im Auge zu behalten, denn nach ca. 15min sollten sie fertig sein. Bleiben sie länger im Ofen, büßen sie massiv an Fluffigkeit an – und das wollt ihr doch wirklich nicht. 

Nach dem Backen – das pefekte Bun

Kommen die Buns frisch aus dem Ofen, lasst ihr sie am besten in Ruhe auskühlen. Solltet ihr die Burger Ringe verwendet haben, sogar ein bisschen länger – die bleiben nämlich verdammt lange warm, wenn ihr versteht was wir meinen. 

Uuuuund fertig – das perfekte Bun
It´s so fluffy – das perfekte Bun

Sind die Buns aus den Ringen gelöst, sind sie auch schon fertig. War doch einfach oder? Hoffentlich habt ihr jetzt nicht schon so viel Bier (bzw. Gin Tonic) getrunken, dass ihr das Fleisch nicht mehr Medium hinbekommt ;) 

Mehr braucht es nicht – Bun, Käse und Fleisch

Die Burgerringe von Moesta gibts übrigens hier.

 

 

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